„MindSnaps“ zeigen meine ganz subjektiven Welten. Wichtig ist die Botschaft, sie will gestaltet, gebogen, geformt und koloriert werden – bis alles schwingt und die Essenz hervortritt. Jedes Bild hat eine Aufgabe und ist Befreiung.

„MindSnaps“ zeigen meine ganz subjektiven Welten. Wichtig ist die Botschaft, sie will gestaltet, gebogen, geformt und koloriert werden – bis alles schwingt und die Essenz hervortritt. Jedes Bild hat eine Aufgabe und ist Befreiung.

Mongi Higgs ist ein freischaffender Künstler,

... der in München und Luckau bei Berlin lebt und arbeitet. Sein Werk ist gekennzeichnet durch „MindSnaps“, einer subjektiven Welt in gewaltigen Bildern. Losgelöst fließen aktuelle und politische Ereignisse, Tagträume, historische Zitate, spontane Eingebungen, Flashes aus Film & TV sowie sozialen Medien in den Ereignishorizont des Künstlers. Dadurch werden Déjà-vu-gleich Bildszenarien ausgelöst. Darüberhinaus machen wuchtige Flashes den Prozess komplexer und Verbindungen zu bestehendem Wissen/Träumen und Erfahrungen werden geknüpft. Bewusst und unterbewusst entstehen verdichtete Stories, die in Zyklen ihren Ausdruck finden. „MindSnaps“ sind die bildhaften fragmentarischen Momentaufnahmen dieser Szenarien. So entsteht eine neu geschaffene Welt, mit sehr persönlicher Textur, unterschiedlichsten Formen, Farben und Verdichtungen. Das Polaroid-ARTige Framing steht als Synonym für die Einzigartigkeit des Moments und für den gemalten, gedanklichen Schnappschuss. Der Malgrund Papier ist Sinnbild der Vergänglichkeit. Papier zerfällt, löst sich auf. Es bedarf hoher Achtsamkeit, um es zu erhalten und damit auch hoher Wertschätzung für den gedanklichen Schnappschuss – "MindSnap".

Die Herausforderung

... und für Higgs die treibende Kraft – ist es, unter der Vielzahl der Einflüsse die Essenz der Botschaft herauszuarbeiten. Das Filtrat zu gestalten und zu formen, zu kolorieren, biegen, pressen und schwingen zu lassen – bis das entsteht, was für den Künstler der Content ist. Bilder sind für Higgs Bedeutungsfelder. Jedes Bild habe einen Sinn, eine Aufgabe. Besonders berauschend sei es, wenn sich bei der Bildbeschau Referenzpunkte ergeben, Beziehungen entstehen. Man müsse Bilder beschauen, wie eine Kuh mit ihren Glotzaugen – Form und Farbe erst mal unverdorben ins Hirn lassen und dann analysieren, Referenzen schaffen, abwägen, sonst erkenne man nichts. Kunst ohne Referenz gäbe es nicht. "Gefällt mir" einfach so auch nicht oder die "I Like"-Manie, wie das im Online-Jargon heisst, ebenso nicht. Deswegen formuliert Mongi Higgs für jedes Bild eine kleine Gedankenschau. Den Cow-Eye-Open-Reference-Helper sozusagen. Das Werk Higgs stellt den Menschen mit seinen Sehnsüchten, Abgründen, Leidenschaften, seiner Lust und seinem Vergnügen in den Mittelpunkt – bei gleichzeitiger Beherrschung eines tiefen Bewusstseins für die Geschichte. So entstehen ganze Zyklen, von „my Hood“ über „bath tubing – stories of birth, life, fun and death“ bis zu „love is everywhere“.

Higgs wurde 1963 in Reutlingen geboren. Nach der Flucht der Eltern aus dem Osten Deutschlands und der ersten Station im Flüchtlingsheim, siedelt sich die Familie im Schwäbischen an. Der Vater arbeitet als Landschaftsgärtner, die Mutter, gelernte Geflügelzüchterin, geht verschiedenen Tätigkeiten nach. Die Eltern trennen sich 1969. Higgs wächst fortan in einem von Frauen dominierten Umfeld auf. 1982 muss er wegen Aufbegehrens – ohne Abitur – das Gymnasium in Olching verlassen, wird aber aufgrund seines herausragenden Talents an der Akademie für Grafik in München aufgenommen. 1986 schließt er sein Studium mit großem Erfolg bei Professor Abold ab. Es folgt ein einjähriger Auslandsaufenthalt in Caracas, Venezuela. Angewandte Konzeption praktiziert der Künstler während seiner Folgejahre in der Werbebranche. Die Reflexion und die Bezüge zu real existierenden Themen finden hier sicher ihren Ursprung. Das Werk Higgs ist die Synthese aus all diesen Welten. Kraftvoll, manchmal geradezu monumental, durchaus mit poetischen Bezügen und auch zarten Anklängen – die Kunstwerke haben eine klare Botschaft.

2009 Einzelausstellung Galerie Litfaß, München
„BluNa Welcome to Nivea Land“

2015 Einzelausstellung Villa Planck, Cala Murada, Mallorca
„The Melkmayers at home“

2016 Einzelausstellung Son Bernadinet, Campus, Mallorca
„The Swimdrunkonauts“

Mongi Higgs ist ein freischaffender Künstler,

... der in München und Luckau bei Berlin lebt und arbeitet. Sein Werk ist gekennzeichnet durch „MindSnaps“, einer subjektiven Welt in gewaltigen Bildern. Losgelöst fließen aktuelle und politische Ereignisse, Tagträume, historische Zitate, spontane Eingebungen, Flashes aus Film & TV sowie sozialen Medien in den Ereignishorizont des Künstlers. Dadurch werden Déjà-vu-gleich Bildszenarien ausgelöst. Darüberhinaus machen wuchtige Flashes den Prozess komplexer und Verbindungen zu bestehendem Wissen/Träumen und Erfahrungen werden geknüpft. Bewusst und unterbewusst entstehen verdichtete Stories, die in Zyklen ihren Ausdruck finden. „MindSnaps“ sind die bildhaften fragmentarischen Momentaufnahmen dieser Szenarien. So entsteht eine neu geschaffene Welt, mit sehr persönlicher Textur, unterschiedlichsten Formen, Farben und Verdichtungen. Das Polaroid-ARTige Framing steht als Synonym für die Einzigartigkeit des Moments und für den gemalten, gedanklichen Schnappschuss. Der Malgrund Papier ist Sinnbild der Vergänglichkeit. Papier zerfällt, löst sich auf. Es bedarf hoher Achtsamkeit, um es zu erhalten und damit auch hoher Wertschätzung für den gedanklichen Schnappschuss – "MindSnap".

Die Herausforderung

... und für Higgs die treibende Kraft – ist es, unter der Vielzahl der Einflüsse die Essenz der Botschaft herauszuarbeiten. Das Filtrat zu gestalten und zu formen, zu kolorieren, biegen, pressen und schwingen zu lassen – bis das entsteht, was für den Künstler der Content ist. Bilder sind für Higgs Bedeutungsfelder. Jedes Bild habe einen Sinn, eine Aufgabe. Besonders berauschend sei es, wenn sich bei der Bildbeschau Referenzpunkte ergeben, Beziehungen entstehen. Man müsse Bilder beschauen, wie eine Kuh mit ihren Glotzaugen – Form und Farbe erst mal unverdorben ins Hirn lassen und dann analysieren, Referenzen schaffen, abwägen, sonst erkenne man nichts. Kunst ohne Referenz gäbe es nicht. "Gefällt mir" einfach so auch nicht oder die "I Like"-Manie, wie das im Online-Jargon heisst, ebenso nicht. Deswegen formuliert Mongi Higgs für jedes Bild eine kleine Gedankenschau. Den Cow-Eye-Open-Reference-Helper sozusagen. Das Werk Higgs stellt den Menschen mit seinen Sehnsüchten, Abgründen, Leidenschaften, seiner Lust und seinem Vergnügen in den Mittelpunkt – bei gleichzeitiger Beherrschung eines tiefen Bewusstseins für die Geschichte. So entstehen ganze Zyklen, von „my Hood“ über „bath tubing – stories of birth, life, fun and death“ bis zu „love is everywhere“.

Higgs wurde 1963 in Reutlingen geboren. Nach der Flucht der Eltern aus dem Osten Deutschlands und der ersten Station im Flüchtlingsheim, siedelt sich die Familie im Schwäbischen an. Der Vater arbeitet als Landschaftsgärtner, die Mutter, gelernte Geflügelzüchterin, geht verschiedenen Tätigkeiten nach. Die Eltern trennen sich 1969. Higgs wächst fortan in einem von Frauen dominierten Umfeld auf. 1982 muss er wegen Aufbegehrens – ohne Abitur – das Gymnasium in Olching verlassen, wird aber aufgrund seines herausragenden Talents an der Akademie für Grafik in München aufgenommen. 1986 schließt er sein Studium mit großem Erfolg bei Professor Abold ab. Es folgt ein einjähriger Auslandsaufenthalt in Caracas, Venezuela. Angewandte Konzeption praktiziert der Künstler während seiner Folgejahre in der Werbebranche. Die Reflexion und die Bezüge zu real existierenden Themen finden hier sicher ihren Ursprung. Das Werk Higgs ist die Synthese aus all diesen Welten. Kraftvoll, manchmal geradezu monumental, durchaus mit poetischen Bezügen und auch zarten Anklängen – die Kunstwerke haben eine klare Botschaft.t.

2009 Einzelausstellung Galerie Litfaß, München
„BluNa Welcome to Nivea Land“

2015 Einzelausstellung Villa Planck, Cala Murada, Mallorca
„The Melkmayers at home“

2016 Einzelausstellung Son Bernadinet, Campus, Mallorca
„The Swimdrunkonauts“